| Steckbrief: Dogo Canario
Geschichte Als die Konquistadoren auf ihrem Weg nach Südamerika die kanarischen Inseln in Besitz nahmen, ließen sie einige ihrer Doggen zurück. Der Dogo Canario stammt von diesen wehrhaften Saupackern und Bärenbeißern ab, die auf dem spanischen Festland sowohl bei der Jagd als auch beim Stierkampf ihren Mut unter Beweis stellten. Da es auf den kanarischen Inseln weder Wild noch Stiere gab, wurde der einstige Kämpfer zum Wachhund umfunktioniert. Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte man in entlegenen Regionen der Inseln Nachkommen der urwüchsigen Hunde und bemüht sich seither um die Erhaltung des ursprünglichen Typs. Der Dogo Canario wurde 2001 von der FCI vorläufig anerkannt, obwohl diesbezüglich Meinungsverschiedenheiten mit anderen Züchtern bestehen, die den Dogo Canario auch als Presa Canario oder Perro de Presa Canario bezeichnen.
Klassifikation nach FCI Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde, Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde, Standard Nr. 346
Verwendung Wach-, Schutz-, Dienst- oder Familienhund
Größe Schulterhöhe bis 58 cm
Gewicht 30 bis 38 kg
Fell Kurzes, dichtes und pflegeleichtes Fell
Farbe Gestromt, falbfarben, schwarz mit bis zu 30 Prozent weiß
Voraussetzung für die Haltung In Bayern und Brandenburg muss der Dogo Canario aufgrund seiner Herkunft einem Wesenstest unterzogen werden, um eine mögliche Gefährlichkeit auszuschließen. Der Dogo Canario braucht ausreichend Platz und regelmäßige Beschäftigung. Aufgrund seiner Agilität eignet sich der Dogo Canario hervorragend als Sporthund.
Anfälligkeiten Bei dem Dogo Canario kann es aufgrund seiner Größe zu erblich bedingter Hüftgelenkdysplasie, Ellbogendysplasie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen.
Lebenserwartung 9 bis 11 Jahre
Wesen Die Dogo Canario ist ausgeglichen, ruhig und nervenstark. |
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